Halbtages-Workshop

Titel:
Tear down these walls
oder
Wie ich lernte die andere Seite zu lieben ;-)

Datum und Uhrzeit:
28. April 2008 von 9:00 bis 13:00 Uhr

Beschreibung:
Diese Zeiten sind glücklicherweise vorbei: Ein Prozess-Berater im Anzug kommt vorbei, eine klassische Prozesslandschaft auf Papier oder elektronisch wird hingestellt, er verschwindet wieder und nachdem sich der ganze Staub gelegt hat bleibt wenig Wertvolles für die betroffene Firma über. Eine Menge Papier und eine Mannschaft die froh ist, dass der Berater verschwunden ist und sich das Management wieder anderen Themen zuwendet.

Stattdessen wird deutlich mehr auf den Wert und die Nachhaltigkeit der Ergebnisse von Prozessverbesserungen geschaut. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass „klassische” Prozess-Implementierungen zwar sehr solide sind, aber „schwerer” ausfallen als eigentlich nötig und daher die Akzeptanz bei den Betroffenen gering ist.

Auf der anderen Seite haben in den letzten Jahren erfolgreiche Implementierungen von sog. „agilen und leichtgewichtigen” Entwicklungsansätzen zugenommen (z.B. Scrum, XP). Hierbei handelt es sich typischerweise um inkrementelle adaptive Ansätze, die den Menschen und das Ergebnis der Projekte anstatt den Prozess in den Mittelpunkt stellen. Rückschläge bei diesen Ansätzen rühren oftmals daher, dass diverse Engineering-, Projektmanagment- und Organisationsaspekte außer acht gelassen werden. Diese Aspekte wiederum sind aber in klassischen Modellen wie z.B. CMMI sehr gut ausgearbeitet und – wenn richtig angewandt – extrem wertvoll.

In jüngerer Vergangenheit wird anhand erfolgreicher Implementierungen nachgewiesen, dass sich Aspekte der klassischen und der agilen Welt sehrwohl gewinnbringend verheiraten lassen. Mit diesem Konferenzbeitrag möchten wir die Tendenz der klassischen und agilen „Verheiratung” unterstützen, um das beiden Welten gemeinsame Ziel, nämlich bessere Software zu liefern, zu erreichen.


Referenten:

Uwe Schmitz works as an consultant, trainer and coach for agile and classical development approaches at wibas IT maturity GmbH. He helps organisations to combine the extremely valuable elements of agile development and solid practices from classical models (e.g. CMMI) to enable projects to deliver.

Uwe’s clients value his goal orientation, international, rich and diverse experience in software development, organization development and change management.


Zeitplan:

9:00

Begrüßung und Zielsetzung

9:20

Abfrage: Wo stehen wir? Die Teilnehmer geben eine Übersicht über ihren Hintergrund und ihre Erwartungshaltung.

9:35

Argumente für und wider „klassisch” und „agil”. Vier flammende Reden von Teilnehmern (Freiwilligen) und systematische Sammlung von Argumenten.

10:35

Pause

10:50

Welches sind die Top-Probleme in „meiner” Welt (für die ich evtl. in der „anderen” eine Antwort finde)?

11:00

Wir fischen nach Lösungen in der „anderen” Welt. Eine offene Diskussion im LÖSUNGSBEREICH!!

12:20

Zusammenfassung: Was nehme ich aus der „anderen” Welt in „meine” mit?

12:35

Aufbereiten der Ergebnisse für die Podiumsdiskussion

12:50

Thank you and goodbye

13:00

Ende des Workshops


Vortragsweise:
Kein Vortrag, stattdessen müssen die Teilnehmer „arbeiten”, sprich ihre Erfahrungen, Bedenken und Lösungsvorschläge aktiv einbringen.

 

Wer an dem Workshop teilnehmen sollte:
Alle die etwas Positives aus der „anderen” Welt der Software-Entwicklung in ihre eigene übernehmen möchten und die dafür nötige Offenheit mitbringen.

 

Vorkenntnisse der Teilnehmer:
Gute Kenntnisse der „eigenen” Welt (was ist gut, was ist schlecht) und Grundkenntnisse der „anderen”.

 

Equipment, das die Teilnehmer mitbringen müssen:
Keins, aber viel Motivation, den Workshop aktiv zu gestalten.

 

Lernziele des Workshops:
Teilnehmer aus dem klassischen (z.B. CMMI, SPICE, PMI, …) und dem agilen (z.B. Scrum, XP, FDD, …) Lager treffen sich in dem Workshop um gegenseitig die Vorteile „ihrer” Welten zu teilen und somit aus der „anderen” Welt zu lernen. Die Ergebnisse werden zum Auftakt der Podiumsdiskussion am Mittwoch dem breiten Publikum vorgestellt.

 

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